Rund 80.000 Motorsport-Fans fanden sich zum sonnigen Rennwochenende auf dem EuroSpeedway in der brandenburgischen Lausitz ein. Auf dem Rennprogramm stand u.a. der 4. Lauf zum Porsche Carrera Cup Deutschland. Für Kris, der aus dem letzten Jahr noch gute Erinnerungen an diese Rennstrecke hatte, endete dieser 4. Lauf leider in der 13. Runde nach einem Fahrfehler im Kiesbett.
Dabei begann das Rennwochenende in der Lausitz recht verheißungsvoll für Kris. In den beiden freien Trainingssitzungen konnte Kris seine Rundenzeiten stetig verbessern. Im zweiten Training trennte ihn vom Schnellsten lediglich eine Sekunde auf dem 3,5 Kilometer langen Kurs. Voller Hoffnung auf einen guten Startplatz, wurde das Qualifying am Samstag angegangen. Leider lief es im Zeittraining nicht so, wie man sich es vorgesellt hatte. „Ich hatte mir sehr vielmehr erhofft, ich weis nicht voran es lag. Das Auto lief perfekt, jedoch die Rundenzeiten waren einfach nicht schnell genug. Ich bin sehr enttäuscht, zumal es an den Streckenkenntnissen nicht mangelt“, so Kris nach dem Qualifying.
Von Startplatz 21 ging Kris am Rennsonntag in das Rennen. Kris gelang ein guter Start und er machte in den ersten Runden schnell einige Plätze gut. Während sich die Konkurrenten im Mittelfeld bekämpften und es durch Karambolagen zu einigen Ausfällen kam, konnte Kris sich bis auf die 11. Position vorkämpfen. Leider kam er in der 13. Rennrunde im Bereich der Omega-Kurve etwas von der Ideallinie ab und rutschte auf der „dreckigen Spur“ ins anschließende Kiesbett und musste seinen Rennwagen abschleppen lassen. „Ich hatte ein Superrennen. Zuerst habe ich mich aus den Zweikämpfen meiner Vorderleute rausgehalten, um dann anschließend von hinten heraus anzugreifen. Leider habe ich in der Omega-Kurve das Auto verloren, als ich zu weit von der Ideallinie ab kam und die dreckige Spur mich ins Kiesbett zog. Bis zu meinem Ausfall war ich sehr zufrieden mit meinem Rennen und die gefahrenen Rundenzeiten haben wiederum einen deutlichen Auswärtstrend gezeigt. Schade – bei diesem Rennen wäre eine Top-Ten-Platzierung möglich gewesen“, so Kris nach dem Rennen.
„Ich konzentriere mich nunmehr bereits auf das nächste Rennen, dem Porsche Carrera World Cup auf der Nordschleife des Nürburgrings, der „Grünen Hölle“. Dies wird für mich die absolute fahrerische Heraus-forderung sein“, so Kris.
Mit dem Porsche Carrera World Cup steht 2011 ein außerordentliches Highlight im diesjährigen Renn-kalender. Am 25. Juni 2011 wird auf der Nürburgring Nordschleife das größte Porsche Rennen der Welt stattfinden. Beim diesjährigen Saisonhöhepunkt gehen mehr als 20 Nationen aus den insgesamt 20 welt-weiten Porsche Markenpokalen an den Start. Vor über 200.000 Zuschauern werden mehr als 100 Porsche 911 GT3 Cup Fahrzeuge gegeneinander antreten. Zweikämpfe im Sekundentakt. Das gesamte Starterfeld eng beieinander. Hochspannung von der ersten bis zur letzten Runde. Herzschlag-Momente sind garantiert!