Mit dem 13. Platz beendete Kris sein erstes Rennen beim turbulenten Saisonauftakt im Porsche Carrera Cup Deutschland auf dem Hockenheim-Ring. „Ohne Testfahrten in Hockenheim gemacht zu haben, war das schon eine ordentliche Feuertaufe“, fasste Kris seine Rennpremiere als Fazit zusammen.
In den zwei freien Trainingssitzungen am Freitag musste Kris sich erst einmal an die Strecke und das Auto gewöhnen. Runde für Runde konnte er dann seine Rundenzeiten stetig verbessern. Nach dem freien Training standen umfangreiche Datenauswertungen auf dem Programm. Mit der Unterstützung seines Teamkollegen Jan Seyffarth sowie seinem Renn-Ing. Tobias Seyffarth wurden die Schwachstellen ausgewertet und mit wertvollen Tipps belehrt, um für das Qualifying am Samstag vorbereitet zu sein.
Vor dem Zeittraining am Samstag, standen Taxifahrten sowie ein Gästeprogramm auf dem Terminplan von Kris. Nebenbei gab er als Volkswagen-Junior den Teilnehmern im Volkswagen Scirocco R-Cup noch wertvolle Tipps und Anregungen für ihr erstes Rennen. Nach diesen Verpflichtungen stand am Nachmittag das Qualifying an. Hier hatte Kris leider die Schwierigkeiten, das richtige Gefühl für die Reifen zu finden. Für die Startaufstellung blieb somit nur der letzte Startplatz.
Der Rennsonntag begann dann auch turbulent. Eine halbe Stunde vor dem Rennen zogen dunkle Wolken über den Hockenheim-Ring und es fing an zu regnen, wodurch der Belang der Rennstrecke sehr feucht und rutschig wurde. Die Teams standen also vor der Frage: Regen- oder Trockenreifen aufziehen? Kris entschied sich mit profillosen Slicks das Rennen in Angriff zu nehmen. Andere Fahrer wechselten auf Regenreifen – die falsche Wahl, wie sich später herausstellen sollte. Im Laufe des Rennens kam die Sonne wieder raus und die Strecke trocknete ab. Mit einem schnellen Start machte Kris gleich vor der ersten Kurve einige Plätze gut und belegte nach 18 Rennrunden den 13. Platz. „Ich bin mit meinem ersten Rennen sehr zufrieden. Das Auto lief sehr gut. Ich habe viele Erfahrungen sammeln können und möchte diese für das nächste Rennen in Zandvoort in zwei Wochen weiter ausbauen und umsetzten. Mein Dank geht an das Team Seyffarth für die tolle Unterstützung“, so Kris nach seiner Rennpremiere in Hockenheim