Kris sicherte sich als bester Neueinsteiger des ADAC Volkswagen Polo Cup das begehrte Ticket nach Asien, wo er auf der 3,704 Kilometer langen Rennstrecke von Suportland SUGO statt eines 150 PS starken Renn-Polo eine rechts-gelenkte Cup-Version des Golf GTI mit 200 PS Leistung pilotierte. Kris fuhr zusammen mit seinem Fahrerpartner Maciek Steinhof (Sieger des ADAC Volkswagen Polo Cup) beim Finallauf zum japanischen Volkswagen Golf GTI-Cup auf den zweiten Platz und kehrt damit als Musterschüler des Volkswagen Austauschprogramms in die Heimat zurück.
"Ich gratuliere Kris zu seinem Erfolg in Japan. Die Umstellung auf ein neues Fahrzeug und komplett andere äußere Bedingungen war nicht leicht, aber er hat die Herausforderung mit Bravour gemeistert", sagte Volkswagen Motorsport-Direktor Kris Nissen. "Solche neuen Erfahrungen gehören zu unserer Talentförderung bei Volkswagen dazu". Neben der Exkursion nach Japan praktiziert Volkswagen den "Schüleraustausch" auch mit Nachwuchsserien in China, Südafrika und den USA
In Sugo zeigte Kris trotz unbekannter Strecke und neuem Auto eine starke Leistung. Von Platz zwei gingen er und sein Partner Steinhof ins Rennen. Diesen Platz konnte Steinhof bis zum Boxenstopp und Fahrerwechsel dann auch behaupten. Nachdem Kris dann das Fahrzeug übernommen hatte, konnte er durch einen schnellen Boxenstopp die Führung im Rennen übernehmen. Bis ihm leider fünf Runden vor Rennende ein Reifendefekt dazu zwang, seine Fahrt zu drosseln und er die Führung an den japanischen Golf-GTI Meister Hamazaki abgeben musste. Trotz des Reifenschadens verteidigte Kris den Podiumsplatz bis ins Ziel. "Der Start in Japan war eine tolle Erfahrung, für die ich mich bei Volkswagen bedanken möchte. Vieles war neu für mich, aber das Direktschaltgetriebe (DSG) mit Bedienung am Lenkrad hat die Umstellung auf den Golf GTI mit Rechtslenkung leicht gemacht", so Kris nach dem Rennen.
Kris hat die Eindrücke in Sugo aber nicht nur auf der Rennstrecke genossen. "Die Japaner sind sehr freundliche und höfliche Menschen – das habe ich auch bei den Mechanikern gemerkt, die mit vollem Einsatz und großem Spaß dabei waren. Zusammen mit unserem japanischen Betreuer Kosho Ito hatte ich auch die Möglichkeit, ein wenig das Land, die Menschen und natürlich die Kultur kennenzulernen", so Kris nach seiner Rückkehr aus Japan.