Es gibt wohl kaum die richtigen Worte, um das RMC-Rennwochenende von Kris auf der „Stefan-Bellof-Kartbahn“ im hessischen Oppenrod zu umschreiben. Für ihn zählt am Ende auch nur das Ergebnis. Und das ist schlicht und einfach eine Enttäuschung. Da tröstet ihn auch die Tatsache sehr wenig, dass es ganz und gar nicht am fahrerischen Können gelegen hat.
Bereits am Freitag, beim freien Training, konnte Kris aufgrund der sich ständig wechselnden Wetterlage – mal Sonne / mal Regen – keine optimale Fahrwerksabstimmung vornehmen. Dafür war das Wetter am Samstag überwiegend trocken und die Abstimmungsarbeiten am Kart konnten durchgeführt werden.
Das Pech nahm am Sonntag seinen Lauf. Im Warmup kam es zu einem Motorschaden, sodass für das anstehende Zeittraining ein Motorwechsel vorgenommen werden musste. Leider war es in der kurzen Zeit jedoch nicht mehr möglich, die optimale Motor- und Vergaserabstimmung vorzunehmen. Im Zeittraining stellte sich dann auch das erwartete Motorenproblem ein. „Wir haben trotz allergrößter Bemühungen das Problem mit dem Motor leider nicht in den Griff bekommen. Das ist wirklich frustrierend, wenn man machtlos zuschauen muss, wie andere Fahrer dann besser über die Strecke gehen“, resümierte Kris nach seinem 17. Startplatz anschließende. Im Prefinale half dann nur noch die Flucht nach vorne. Mit purem Willen widersetzte sich Kris allen Gegebenheiten und schaffte es, sich für das Finalrennen mit dem 12. Startplatz eine gute Ausgangsbasis zu schaffen. Mit seiner Routine und Erfahrung fuhr sich Kris dann in den 18 Finalrunden bis auf einen sehr guten 7. Platz nach vorne. Jetzt heißt es für Kris nach vorne zu schauen und den bisherigen Gesamtplatz in der Meisterschaft weiter auszubauen. Schon in vierzehn Tagen wird er beim 4. Lauf der Rotax-Max-Challenge in Wittgenborn wieder an den Start gehen.